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Alles über L e o n a r d  C o h e n  von A - Z - Das  C O H E N P E D I A

Foto: Christof Graf

I. Biographie - Leben und Werk

a) ...Deutsche Version, basierend auf Veröffentlichungen des Autors (1994 und 2009)...

,,Like Bird On The Wire...

- 75 Jahre Leonard Cohen -

Es war einmal Leonard Cohen. Viele wissen wenig über ihn. Die meisten kennen seinen Namen. Und die, die ihn nicht kennen, kennen zumindest den von ,,Suzanne",

das Lied, das Cohen weltberühmt gemacht hat. Oder aber sie kennen Cohens Lieder, interpretiert von

anderen Künstlern wie z.B. R.E.M., Elton John, Jennifer Warnes u.a.  

Bereits in den 50er Jahren war der Lyriker und Romancier Leonard Cohen ein Kult-Dichter der jungen Generation.

Andächtige Konzertreisen und Poesie zwischen apokalyptischen Vorhersagungen und surrealen

Abstraktionen des Alltäglichen gehören ebenso zum Repertoire eines Leonard Cohen, wie das

Bedürfnis, immer wieder Liebeslieder zu schreiben. Auch wenn Leonard Cohens Schläfen grauer

geworden sind, den Mythos des Frauenschwarms und des letzten Vertreters der Beat-Generation

konnte er von den 60er/ 70er Jahren bis zu seinem 75. Geburtstag am 21. September 2009

aufrechterhalten.

Als Sohn einer kanadischen Kaufmannsfamilie jüdischer Abstammung begann Cohen bereits in

seiner Jugend mit der Schriftstellerei. Lange bevor er sich mit seinen Welthits ,,Suzanne", ,,Bird

On A Wire" oder ,,Lover Lover Lover" einen Namen in der Popgeschichte machen konnte, erntete

er bereits hohe Anerkennung mit der Veröffentlichung von Gedichtbänden und eines Romanes in der

Zeit zwischen 1956 und 1968. Animiert durch Judy Collins, die ihn 1967 in

ihr Vorprogramm beim Newport Folk-Festival einlud, und Bob Dylan, begann Cohen erst als 33

Jähriger seine Karriere als Songwriter. ,,Mit der Schriftstellerei war kein Geld zu

verdienen", sagte Cohen damals, obwohl er mittlerweile mehrere Hunderttausend seiner

Bücher verkauft hat. ,,Also riet man mir, meine Texte mit Musik zu vertonen."

,,The Songs Of L.C." (1968), ,,Songs From A Room" (1969) und ,,New Skin For An Old Ceremony" (1974)

ließen Cohen zu einem der größten Rock-Poeten der Popgeschichte werden.

Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre erlebte Leonard Cohen ein Tief. Mit biblischen Texten

verschaffte er sich mit den Alben ,,Recent Songs" (1979) und ,,Various Positions" (1984) sowie

dem Lyrikband ,,Book Of Mercy" (1984) Luft. ,,Ich hatte nie die Absicht religiös zu schreiben,

aber zu der Zeit umgaben mich viele Depressionen, sodaß ich gezwungen war, zu beten", so Cohen.

Mit Unterstützung seiner früheren Background-Sängerin und musikalischen Freundin Jennifer Warnes, die ab den 80er Jahren

ihre Solokarriere verfolgte, gelang mit dem auf dem 87er Album ,,I'm Your man" enthaltenen

Song ,,First We Take Manhattan" wieder ein Hit. In Europa stets erfolgreicher als in seinem

Heimatkontinent zementierte Leonard Cohen seinen Kultstatus mit einer anschließenden

Tournee. Einen ebensolchen Erfolg feierte Cohen in den 90ern mit seinem Album ,,The Future" (1992).

Das darauffolgende ,,Cohen-Live"-Album dokumentiert seine letzten beiden Tourneen.

Melancholie und Pessimismus wird Cohen oft vorgeworfen. In Wahrheit verkörpert er die

Dichtung in ihrer reinsten Form. ,,Die reinste Form ist die Unreine. Der Gedanke der reinen

Poesie ist eine sehr romantische. Was man Poesie nennt, ist das, was sehr genau, von etwas spricht."

Die Musik, mit der Cohen diese Poesie verbindet, beschreibt er mit einem Schwarz-Weiß-Film.

,,Mein Stimmvolumen ist sehr beschränkt", sagt der Rock-Poet mit der immer tieferwirkenderen

Stimme, ,,ich gebe Text und Musik mit meiner Stimme lediglich die nötigen Graustufen."

Inhaltlich sieht sich Cohen damals wie heute als das objektive Auge der Realität, die er

abbildet. ,,It looks like freedom, but it feels like death" (Es sieht aus wie Frieden, fühlt

sicher aber wie der Tod an" singt Leonard Cohen  in einem seiner neuesten Songs ,,Closing Time",

und sagt: ,,Vor der Freiheit haben die Leute eine Scheißangst. Aber es geht letztendlich

darum, daß wir uns in dem Desaster, in dem wir uns befinden zurechtfinden müssen."

Leonard Cohen, neben Bob Dylan wohl der größte Songwriter unserer Zeit beschreibt mit seinen

bislang 15 Alben und 12 Büchern stets das kosmopolitische Ich- und Umfeld und wurde

so zum Sprachrohr einer ganzen Generation. Leonard Cohen genießt wie gesagt Kultstatus und

sobald er etwas veröffentlicht größte Aufmerksamkeit in den Medien. Erklären

tut er sich dies jedoch nur damit, daß er ,,über vier Jahrzehnte über ein und dasselbe schreibt und

erst jetzt erkannt wird, daß er nie mehr als nur von der Wahrheit gesprochen hat, wenn er in seinen

poetischen Bildern auf die Mißstände dieser Welt aufmerksam machte." Die Suche nach der Wahrheit

führte ihn nicht erst seit 1994 in ein buddhistisches ZEN-Kloster, das er bis in diesen Sommer zu seinem festen Wohn-

sitz machte. Als ,,TAFCAC" (The Artist Formely Known As Cohen, oder auch ,,JIKAN", der ,,Stille") zog sich

der einstige Frauenheld, dessen große Lieben die Schwedin Suzanne Elrod, die Fotografin Dominique Issermann und

die Schauspielerin Rebecca De Mornay waren, konsequent aus der Öffentlichkeit zurück und ließ seine Fanschar

über fünf Jahre auf neues Material warten. 2001 meldete sich Cohen nach jahrelanger Abstinenz

mit dem Album ,,Ten New Songs" wieder zurück. Es folgte ,,Dear Heather" 2004. Doch erst die

dielen (8) Millionen Dollar, die laut einem Gericht in Los Angeles seine Ex-Managerin veruntreut

haben soll, ließen Cohen wieder in die Öffentlichkeit gehen. 2006 beendete und veröffentlichte er endlich sein

langerwartetes Buch ,,The Book Of Longing". Im März 2008 wurde er zusammen mit Madonna in die

,,Rock`n`Roll Hall Of Fame" aufgenommen. Nachdem ihn ,,Lou Reed" als ,,unverzichtbares Juwel"

der Rockgeschichte beschrieben hatte verkündete Cohen, er würde nach 15 Jahren wieder beginnen, Konzerte zu

geben. Fast zwei Jahre später und etwa 100 Konzerte danach hatten Leonard Cohen bis zum November 2009

über 2 Millionen Menschen den ,,elder Statesman der Rockpoesie" und letzten ,,Rock-Bohemian des 21. Jahrhunderts" triumphal ,,live in Concert"

gesehen. - Zeitgleich veröffentlichte er mit ,,Live in London" (ein Mitschnitt aus dem Jahre 2008)) und ,,At The Isle Of Wight" (ein Mitschnitt des

legendären Auftritt beim Isle Of Wight - Festival 1970) zwei Meilensteine im Laufe seiner Konzertreisen. Happy Birthday, Leonard".

...Like A Drunk In A Midnight Choir...

P.S.: Im Januar 2010 erhielt Leonard Cohen einen Grammy für sein Lebenswerk und kündigte weitere Veröffentlichungen und Konzerte für das laufende Jahr an.

(Artikel von Christof Graf in DIE RHEINPFALZ vom 20.09.2009)

...I Have Tried In My Way To Be Free."

Andächtige Konzertreisen und Poesie zwischen apokalyptischen Vorhersagungen und surrealen Abstraktionen des Alltäglichen gehören ebenso zum Repertoire eines Leonard Cohen, wie das Bedürfnis, immer wieder Liebeslieder zu schreiben. Auch wenn Leonard Cohens Schläfen grauer geworden sind, den Mythos des Frauenschwarms und des letzten Vertreters der Beat-Generation kann er von den 60er/ 70er Jahren bis zu seinem 65. Geburtstag am 21. September 1999 aufrechterhalten.

Als Sohn einer kanadischen Kaufmannsfamilie jüdischer Abstammung begann Cohen bereits in seiner Jugend mit der Schriftstellerei. Lange bevor er sich mit seinen Welthits "Suzanne", "Bird On A Wire" oder "Lover Lover Lover" einen Namen in der Pop-Geschichte machen konnte, erntete er bereits hohe Anerkennung mit der Veröffentlichung von Gedichtbänden und eines Romanes in der Zeit zwischen 1956 und 1968. Animiert durch Judy Collins, die ihn 1967 in ihr Vorprogramm beim Newport Folk-Festival einlud, und Bob Dylan, begann Cohen erst als 33 Jähriger seine Karriere als Songwriter. "Mit der Schriftstellerei war kein Geld zu verdienen", sagte Cohen damals, obwohl er mittlerweile mehrere Hunderttausend seiner Bücher verkauft hat. "Also riet man mir, meine Texte mit Musik zu vertonen."

"The Songs Of L.C." (1968), "Songs From A Room" (1969) und "New Skin For An Old Ceremony" (1974) ließen Cohen zu einem der größten Rock-Poeten der Pop-Geschichte werden. Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre erlebte Leonard Cohen ein Tief. Mit biblischen Texten verschaffte er sich mit den Alben "Recent Songs" (1979) und "Various Positions" (1984) sowie dem Lyrikband "Book Of Mercy" (1984) Luft.

"Ich hatte nie die Absicht religiös zu schreiben, aber zu der Zeit umgaben mich viele Depressionen, sodaß ich gezwungen war, zu beten", so Cohen. Mit Unterstützung seiner früheren Background-Sängerin und musikalischen Freundin Jennifer Warnes, die ab den 80er Jahren ihre Solo-Karriere verfolgte, gelang Cohen mit dem auf dem 87er Album "I'm Your man" enthaltenen Song "First We Take Manhattan" wieder ein Hit. In Europa stets erfolgreicher als in seinem Heimat-Kontinent zementierte Leonard Cohen seinen Kultstatus mit einer anschließenden wie erfolgreichen Tournee. Einen ebensolchen Erfolg feierte Cohen in den 90ern mit seinem Album "The Future" (1992). Das danach erschienene "Cohen-Live"-Album dokumentierte seine letzten beiden Tourneen. 1997 folgte schließlich eine weitere Best-Of-Compilation (,,More Best Of") mit zwei neuen Songs (,,Never Any Good" und ,,The Great Event").

Melancholie und Pessimus wird Cohen oft vorgeworfen. In Wahrheit verkörpert er die Dichtung in ihrer reinsten Form. "Die reinste Form ist die Unreine", sagt Cohen selbst.

Die Musik, mit der Cohen diese Poesie verbindet, beschreibt er mit einem Schwarz-Weiá-Film. "Mein Stimmvolumen ist sehr beschränkt", sagt der Rock-Poet mit der immer tiefer wirkenderen Stimme, "ich gebe Text und Musik mit meiner Stimme lediglich die nötigen Graustufen."

Inhaltlich sieht sich Cohen damals wie heute als das objektive Auge der Realität, die er abbildet. "It looks like freedom, but it feels like death" (Es sieht aus wie Frieden, fühlt sicher aber wie der Tod an" singt Leonard Cohen in einem seiner neueren Songs "Closing Time", und sagt: "Vor der Freiheit haben die Leute eine Scheißangst. Aber es geht letztendlich darum, daß wir uns in dem Desaster, in dem wir uns befinden zurechtfinden müssen." Leonard Cohen, neben Bob Dylan wohl der größte Songwriter unser Zeit beschreibt mit seinen bislang 12 Alben und 11 Büchern stets das cosmopolitische Ich- und Umfeld und wurde so zum Sprachrohr einer ganzen Generation.

Leonard Cohen genießt Kultstatus der besonderen Art. Auch wenn er sich nach 1993 intensivst seinen seit den 60er Jahren praktizierten ZEN-Studien in einem Kloster, nahe Los Angeles widmet wird ihm immer wieder Tribut gezollt. Erklären tut er sich dies, jedoch nur damit, daß er "über drei Jahrzehnte über ein und dasselbe schreibt und erst jetzt erkannt wird, daß er nie mehr als nur von der Wahrheit gesprochen hat, wenn er in seinen poetischen Bildern auf die Mißstände dieser Welt aufmerksam machte."

Schließlich ist Leonard Cohen einer derjenigen, die von sich sagen können: "I `ve seen the future, Baby, it is murder. But cheer up anyway."

(Artikel von Christof Graf in DIE RHEINPFALZ vom 21.9.1994)

Betrachten wir also auch diese Webseiten *, die Leonard Cohens Songs und Werk zum Inhalt haben, als ein weiteres Tribut an einen der beeindruckendsten Rock-Poeten der Moderne.

b) engl. Version mit freundlicher Genehmigung von SONY Germany

Leonard Cohen has explored remote human possibility, with an appetite that is sometimes swollen and sometimes spartan.

From a mountain in Montreal, to an island off the coast of Greece, through an endless succession of sterile hotel rooms to a modest house in a decidedly unfashionable section of Los Angeles, Leonard Cohen has explored that "remote human possibility," with an appetite that is sometimes swollen and sometimes spartan. For the last thirty-odd years, over the course of eight volumes of poetry, two novels, and multiple albums, Cohen has shared his vision with those among us who realize the mysteries of the interior life is a project never fathomed by the characters of shallow TV shows.

Which is not to say that Leonard's audience is insubstantial. He is revered in Europe, where his albums consistently reach the top ten. There is an annual Leonard Cohen festival in Krakow, Poland, a country where he outsells Michael Jackson. In England, pop noirists like Nick Cave, Ian McCulloch and Morrissey acknowledge his influence; the Sisters Of Mercy even appropriated their name from one of his early songs.

Leonard Norman Cohen was born in Montreal in 1934. His father, an engineer who owned a clothing concern, died when Leonard was nine. He went on to attend McGill University, where at 17 he formed a country-western trio called the Buckskin Boys.

He also began writing poetry and became part of the local boho-literary scene, a scene so "underground" that it was bereft of "subversive intentions because even that would be beneath it." His first collection of poetry, Let Us Compare Mythologies, was published in 1956, while he was still an undergrad. The Spice Box Of Earth (1961), his second collection, catapulted Leonard Cohen to international recognition.

After a brief stint at Columbia University in New York, Leonard Cohen obtained a grant and was able to escape the confines of North America. He travelled throughout Europe and eventually settled on the Greek island of Hydra, where he shared his life with Marianne Jenson, and her son Axel.

Cohen stayed in Greece on and off for seven years. He wrote another collection of poetry, the controversial Flowers For Hitler (1964); and two highly acclaimed novels, The Favorite Game (1963), his portrait of the artist as a young Jew in Montreal, and Beautiful Losers (1966), described on its dust jacket as "a disagreeable religious epic of incomparable beauty." Upon its publication, the Boston Globe trumpeted, "James Joyce is not dead. He is living in Montreal under the name of Cohen." To date, each book has sold more than 800,000 copies worldwide.

But Cohen's restless spirit couldn't be contained, even by the warmth of Hydra. "For the writing of books, you have to be in one place," he told Musician magazine in 1988. "You tend to gather things around you when you write a novel. You need a woman in your life. It's nice to have some kids around, 'cause there's always food. It's nice to have a place that's clean and orderly. I had those things and then I decided to be a songwriter."

Leaving behind his domestic scene, Cohen returned to America, intent on settling near Nashville and pursuing a musical career. Championed by Judy Collins, who recorded both "Suzanne" and "Dress Rehearsal Rag" on her In My Life album, Cohen appeared at the Newport Folk Festival in 1967, where he came to the attention of legendary Columbia A&R man John Hammond (who also recruited Billie Holiday, Bob Dylan and Bruce Springsteen to the label). By Christmas, Columbia had released his first album, The Songs of Leonard Cohen.

That's No Way To Say Goodbye," "So Long, Marianne," and "Sisters of Mercy" propelled Cohen to the top of the pop-confessional pantheon. The songs had such power that Robert Altman's 1971 film, "McCabe and Mrs. Miller" became, in effect, the first long-form video for Cohen's soundtrack.

Songs From a Room (1969), his second album, and Songs of Love and Hate (1971) further reinforced Cohen's standing as the master ofSongs From mortification and the sentry of solitude. With "Bird On a Wire," "The Song of Isaac," "Joan of Arc," and "Famous Blue Raincoat," he continued to stretch the borders of the pop song landscape.

1972 brought with it the release of Live Songs, Cohen's only live album, which featured an amazing 14-minute improvisation, "Please Don't Pass Me By," along with live versions of songs from his first three albums. New Skin For the Old Ceremony (1973), was a bit of a stylistic departure. Featuring a more orchestrated sound (thanks to producer John Lissauer), Cohen continued his investigations into the hottest crucible of the human spirit -- the muffled battles in the boudoirs.

Cohen took a sabbatical from the musical wars for the next few years, releasing only a greatest hits album, Best of Leonard Cohen (1975). In 1977, he was back with what was certainly his most curious album, Death of a Ladies' Man. It started as a collaboration with famed producer Phil Spector, but ended with Cohen being excluded from the final stages of recording. "It was a catastrophe," Cohen remembers. "Those are all scratch vocals, and Phil mixed it in secret under armed guard. I had to decide whether I was going to hire my own private army and fight it out on Sunset Boulevard, or let it go. I let it go." Recent Songs (1979), the next album, was another stylistic departure from its predecessor. Gone was the Spectorian wall-of-sound, replaced with a more delicate musical patina partly due to the influence of co-producer Henry Lewy (who had previously worked with Joni Mitchell). The songs continued Cohen's dissections of the vicissitudes of the male-female union, but also began to reflect his long-standing explorations into the religious arena.

Various Positions (1984) was the full flowering of these religious concerns. Songs like "Hallelujah," "The Law," Heart With No Companion," and "If It Be Your Will" are contemporary psalms, born of an undoubtedly long and difficult spiritual odyssey, so difficult that its conclusion left Cohen literally "wiped out."

"I had a lot of versions of myself that I had used religion to support," Cohen told L.A. Style in 1988. "If you deal with this material you can't put God on. I thought I could spread light and I could enlighten my world and those around me and I thought I could, but I was unable to. This is a landscape in which men far stronger than you, far braver, nobler, kinder, more generous, men of extremely high achievements have burnt to a crisp on this road. Once you start dealing with sacred material you're gonna get creamed."

I'm Your Man (1988) was the culmination of Cohen's professional and personal reintegration, an amazingly crafted work that speaks eloquently to the experience of one of our musical elders. Buoyed by now-classic songs like "First We Take Manhattan," "Tower of Song," and "Ain't No Cure For Love," it was no surprise that the album went to #1 in several European countries.

While Cohen's painstaking meticulousness has led to many long passages of time between albums, artists as diverse as Neil Diamond, Nick Cave, Diana Ross, Joan Baez, Rita Coolidge, and Joe Cocker have kept Cohen's music on the airwaves with their own interpretations of his songs. Long-time musical colleague Jennifer Warnes released the critically acclaimed "Famous Blue Raincoat" in 1986, an entire album of Cohen's work.

Cohen's output does not exist solely on paper or on disc. He conceptualizes his own videos and, in 1984, scripted, directed and scored "I Am A Hotel, a half-hour short feature that won first prize at the Festival International de Television de Montreux (Switzerland) and was submitted for Academy Award consideration. He collaborated with singer/songwriter Lewis Furey on Night Magic, a rock opera movie for which he won the Canadian Juno award for "Best Movie Score" of 1985. His work in front of the camera even included a memorable cameo as the head of Interpol on NBC's "Miami Vice."

From a man who only "aspired to be a minor poet" early in his career, Leonard Cohen has produced a body of work that has withstood the passage of time. With the release of The Future, his eleventh album, he continues to bring to us, through the musical idiom, a documentation of maturity and survival. He has become an elder.

"If there is anything in my own work it's because how I cop to my own experience," Cohen told L.A. Style. "That's what I became. I became a writer and as my friend Irving Layton always said, a poet is deeply conflicted and it's in his work that he reconciles those deep conflicts.

"That place is the harbour. It doesn't set the world in order, you know, it doesn't really change anything. It just is a kind of harbour, it's the place of reconciliation, it's the consolumentum, the kiss of peace."

Leonard Cohen has taken us down to that place by the harbour and our world has become that much richer for the journey.

Schließlich ist Leonard Cohen einer derjenigen, die von sich sagen können: "I `ve seen the future, Baby, it is murder. But cheer up anyway."

(PRESS RELEASE zum Album ,,The Future" mit freundlicher Genehmigung von SONY GERMANY )

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