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VIII. The Cohenpedia - Leonard Cohen von A - Z

(Quelle: Christof Graf`s Bücher über Leonard Cohen - ,,Partisan der Liebe" (1996) und ,,Titan der Worte" (2010)

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Presse-Info 2012

(anlässlich Old Ideas) ; mit freundlicher Genehmigung von SONY:

Mit "Old Ideas" veröffentlicht Leonard Cohen am 27. Januar 2012 sein erstes Studioalbum seit acht Jahren. Die zehn neuen Songs des mit Spannung erwarteten Albums stellen mit Sicherheit einen Höhepunkt im Schaffen des einflussreichen Singer/Songwriters und Literaten dar.

Obgleich die eigentlichen Aufnahmen zu "Old Ideas" erst im Januar 2011 begannen, arbeitete Cohen bereits seit Jahren an den Songs und Texten. Zwei der Stücke, "The Darkness" und "Lullaby", wurden bereits 2007 aufgenommen, und frühe Versionen waren im Rahmen der vor kurzem zu Ende gegangenen, ausverkauften Welttournee zu hören.

Einige Hinweise, was die Fans von dem neuen Album erwarten können, gab der 77-jährige Kanadier bereits im Oktober 2011 in Oviedo im Rahmen der diesjährigen "Prinz von Asturien"-Preisverleihung. Leonard Cohen hatte dort die höchste spanische Literatur-Auszeichnung erhalten. "Mit dem Älterwerden begriff ich, dass mit dieser Stimme auch Instruktionen einhergehen. Und diese Anweisungen lauten… jammere niemals einfach nur so. Doch sollte jemand jene große, unausweichliche Niederlage, die uns alle irgendwann erwartet, zum Ausdruck bringen müssen, so sollte dies stets innerhalb der strikten Regeln der Würde und Schönheit geschehen."

Das Album wurde von Patrick Leonard, Anjani Thomas, Ed Sanders und Dino Soldo produziert. Cohen wird dabei von prominenten Background-Sängerinnen wie Dana Glover, Sharon Robinson, den Webb Sisters und Jennifer Warnes begleitet. Das Coverdesign und alle Zeichnungen im Booklet stammen von Leonard Cohen selbst.

"Old Ideas" ist Leonard Cohens zwölftes Studioalbum bei Columbia Records seit 1967. Seine während der Welttournee 2008/2009 mitgeschnittene DVD "Live In London" erreichte in Deutschland Gold-Status.

Mit seinen meisterhaften Werken als Songwriter, Musiker, Dichter, Schriftsteller und bildender Künstler berührte und inspirierte Leonard Cohen in seiner sechs Jahrzehnte andauernden Karriere Millionen von Menschen auf der ganzen Welt. Sein Umgang mit spirituellen, zwischenmenschlichen, romantischen und politischen Themen beeinflusste unzählige Musiker und Schriftsteller. Seine Alben verkauften sich weltweit mehr als zwanzig Millionen Mal und er veröffentlichte bislang zwölf Bücher, zuletzt 2006 mit "Book Of Longing" eine Sammlung von Poesie, Prosa und Zeichnungen. Das Buch erreichte Platz eins der kanadischen Bestseller-Liste.

Cohens Einfluss auf die Welt der Musik und des Theaters ist unschätzbar. Als er 2008 in die "Rock and Roll Hall Of Fame" aufgenommen wurde, bezeichnete ihn Lou Reed als "einflussreichsten Songwriter auf der höchsten Stufe". Seine Lieder wurden von Hunderten von Musikern gecovert, darunter Jeff Buckley, Bob Dylan, Nina Simone, Johnny Cash, Lou Reed, Tori Amos, Nick Cave, Joan Baez, Harry Belafonte und Rufus Wainwright. Tribute-Alben zu seinen Ehren erschienen in Frankreich, Norwegen, Kanada, Spanien, Schweden, der Tschechischen Republik, Südafrika und den Vereinigten Staaten. 2008 wurde sein Klassiker "Hallelujah" zur am schnellsten verkaufenden Download-Single der europäischen Musikgeschichte, als drei verschiedene Versionen des Songs gleichzeitig in den britischen Singlecharts rangierten - Cohens Original, Jeff Buckleys berühmte Interpretation sowie eine neue Version der "X Factor"-Siegerin Alexandra Burke. Darüber hinaus fanden Cohens Songs Verwendung in zahlreichen Filmen und TV-Serien, so z.B. in "Watchmen", "Die Passion Christi", "Natural Born Killers", "Die Wonder Boys", "Pump Up The Volume", "Secretary", "The West Wing" und "The O.C.".

Leonard Cohen wurde im Jahr 2010 mit einem "Lifetime Achievement Grammy" ausgezeichnet, 2008 in die "Rock and Roll Hall Of Fame" aufgenommen, 2010 folgte die Aufnahme in die "Songwriters Hall Of Fame", 2006 in die "Canadian Music Hall Of Fame" und die "Canadian Songwriters Hall of Fame". 2011 erhielt er den renommierten "Prinz von Asturien"-Preis, die höchste Literatur-Auszeichnung in Spanien, sowie den kanadischen "Glenn Gould Prize", der an Menschen verliehen wird, die durch ihre Kunst das menschliche Dasein auf einzigartige Art und Weise bereichern. Darüber hinaus wurde er mit den höchsten zivilen Ehren seiner Heimat ausgezeichnet - seit 1991 darf sich Leonard Cohen "Officer of the Order of Canada" nennen, seit 2003 "Companion to the Order of Canada", und 2008 wurde er in den Stand eines "Grand Officer of the National Order of Quebec" erhoben.

Bei seiner jüngsten Rückkehr auf die Konzertbühnen wurde er mit einhelligem Lob überschüttet - seine Tour, auf der er zwischen 2008 und 2010 insgesamt 247 Konzerte in 31 Ländern gab, sahen zwei Millionen Fans. Der London Daily Telegraph beschrieb seinen Auftritt als "außergewöhnlichen Musikabend", die BBC stellte fest: "Leonard Cohens Stimme ist eine übernatürliche Gewalt".

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